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Mobilität nach COVID-19: Trends und Reisegewohnheiten.

Die harten Einschränkungen, die wir während der Quarantäne in der öffentlichen Mobilität erleben mussten, haben unsere Reisegewohnheiten entscheidend verändert, sowohl was lange als auch kurze Strecken betrifft. Dadurch ist eine bevorstehende Änderung der persönlichen Mobilitätstrends entstanden.

Länder, die diese noch nie erfahrene Gesundheitskrise durchgemacht haben, oder noch dabei sind, haben sich gezwungen gesehen, den persönlichen Transport und die Fortbewegung in der Stadt neu zu durchdenken.

Wir stehen vor einer Revolution und einem Trendwechsel, der das Vor-COVID-Szenario völlig verändern wird. 

Nachstehend werden wir uns die wichtigsten Änderungen in der globalen Mobilität näher ansehen:

Das Auto übernimmt die Hauptrolle: Einpersonen-Fahrten werden häufiger

Nach einem deutlichen Umsatzrückgang in der Automobilbranche, werden wir sehr wahrscheinlich bald eine Zunahme im Fahrzeugkauf aus Sicherheitsgründen feststellen, da man dadurch verhindern kann, sich dem Virus in öffentlichen Transportmitteln auszusetzen.

Diese Wahrscheinlichkeit wird durch zahlreiche Untersuchungen verstärkt, die den Trend, immer mehr das persönliche Fahrzeug gegenüber dem öffentlichen Transport vorzuziehen, gezeigt haben.

Diese Untersuchung, die von Areté, ein strategisches Consulting-Unternehmen, vorgenommen wurde, zeigt, dass 70% der befragten Verbraucher in nächster Zukunft ein persönliches Transportmittel verwenden werden

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Dieser Trendwechsel in der Mobilität wird nicht nur für das Automobil von Vorteil sein: Fahrräder und Elektro-Roller haben auch ihren Platz in der neuen, Post-COVID-Gesellschaft gefunden.  

Sie sind die neuen Werkzeuge der städtischen Mobilität.

Dieser Wechsel wird jedoch stets von den Vor-COVID-Gewohnheiten der Verbraucher abhängen. Wer bereits ein Auto hatte, wird es nun sehr wahrscheinlich öfter verwenden, während diejenigen, die ausschließlich vom öffentlichen Transport abhingen, sich eher ein Fahrrad kaufen, oder als Alternative, zu Fuß gehen werden.

In diesem Sinne ist China zum Vorreiter geworden. In zahlreichen Städten ist bereits bestätigt worden, dass Privatautos, Fahrräder und Zu-Fuß-Gehen seit dem Beginn der Pandemie an Boden gewonnen haben, während Bus- und U-Bahnfahrten zurückgegangen sind. 

Sollten jedoch die Unternehmen beschließen, weiterhin die Telearbeit vorzuziehen, würde diese Reduzierung der Mobilität zu einem langfristigen Rückgang in den von Fahrzeugen zurückgelegten Kilometern führen.

Änderung in den Einkaufskanälen von Fahrzeugen

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Die erwähnte Untersuchung von Areté hat ebenfalls Änderungen im Vorkauf gezeigt. Die Verbraucher ziehen nun eine digitale Audio/Video-Interaktion vor, im Gegensatz zur Anwesenheit, durch die Verwendung von Plattformen wie Skype und WhatsApp.

82% der befragten Kunden erklärten, dass sie es eher vorziehen, den Bildschirm mit dem Verkäufer zu teilen, um das Auto zu konfigurieren, als es Vorort zu machen.

Zudem wären 7 von 10 Befragten bereit, den Kauf des Fahrzeugs durch digitale Tools vorzunehmen und zu verbessern.

Letztendlich werden wir immer mehr das erleben, was man als „digitale Ausstellung“ definieren könnte.

Mobilität in den Städten

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Überall entstehen Initiativen, um die Mobilität in den Städten zu überdenken, vor allem für diejenigen, die kein Fahrzeug besitzen.

In Rom wird, zum Beispiel, die Verwendung von öffentlichen Transportmitteln mit verschiedenen Anregungen wiedereingeführt: Fahrgastzähler, Signale auf dem Boden, um den Sicherheitsabstand zu halten, externe Routen für die meist verwendeten U-Bahn-Haltestellen, und Überwachung der Verbraucherzahlen in den Transportmitteln und in den Haltestellen mithilfe von Telefonzellen, zusätzlich zu Reinigungsmaßnahmen und dem Einbau von Klimaanlagen in allen Transportmitteln.

Wenn wir uns jedoch den amerikanischen Kontinent ansehen, ist die Lage völlig anders. Bogota, Hauptstadt von Kolumbien, hat 76 Kilometer zusätzliche Fahrradwege geschaffen, damit die Menschen keine öffentlichen Transportmittel verwenden müssen. In New York hat sich das Radfahren seit März in diesem Jahre verdoppelt. Und in Oakland, Kalifornien, wurden 74 Meilen an Straßen für den Automobilverkehr gesperrt, damit Fußgänger und Radfahrer den Sicherheitsabstand zwischen ihnen einhalten können.

Änderungen im Aftermarket

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Die Agentur McKinsey & Company behauptet, dass der Aftermarket der Automobilbranche sich drastisch verändern wird. 

Die Krise im Jahre 2007 stellte die Automobilbranche bereits auf die Probe, aber die COVID-19-Krise hat eine Situation hervorgerufen, die mit keiner anderen Krise in der Vergangenheit vergleichbar ist. 

Die Krise des Coronavirus hat, im Allgemeinen, zu 5 wesentlichen Änderungen im Aftermarket geführt.

  1. Eine drastische Verringerung der mit dem Auto gefahrenen Kilometer: Im März fiel die Fahrzeugdichte in Bergamo und Mailand bis auf 17%, und in Madrid bis auf 18%.
  2. Weniger Kollisionen, vor allem in Städten wie Seattle (-50%) und San Francisco (-60%). Diese Nachricht führt uns unvermeidlich dazu, an eine Verringerung der Reparaturarbeiten als Folge von Unfällen zu denken.
  3. Ein Rückgang des Einzelhandels und der Aktivität in Werkstätten: Die zeitbegrenzte Aufhebung der Reparaturarbeiten und der Fristen zur technischen Prüfung und obligatorischen Inspektion haben zu zahlreichen Problemen in den Werkstätten geführt. Andererseits reduzieren Verbraucher mit geringerem Einkommen alle Reparaturen, die vermeidbar sind. Dies alles hat gleichzeitig eine Verringerung der Fahrten zur Werkstatt zur Folge. Aus Deutschland wird zum Beispiel ein Rückgang der Aktivitäten um 50% gemeldet.
  4. Zunahme der digitalen Kanäle und des E-Commerce.
  5. Weniger Gebrauch der öffentlichen Transportmittel: Wie bereits erwähnt vermeiden die Menschen die Verwendung von öffentlichen Transportmitteln, um den sozialen Kontakt zu verringern.

Diese 5 Faktoren verändern bereits radikal das Panorama des Automobil- Aftermarkets, und auch die Beziehung zwischen Angebot und Nachfrage.

Das Desinfizierungszertifikat nach der Reparatur eines Fahrzeugs und der Übergabe eines neuen Fahrzeugs wird zu einem unerlässlichen Dokument in der neuen Post-Coronavirus-Zeit.

Zukünftige Szenarien im Aftermarket

Das strategische globale Consulting-Unternehmen McKinsey & Company formuliert 9 mögliche Szenarien für die Zukunft.

Im schlimmsten Fall, eine ständige Wiederkehr des Virus und ein ständiger Abfall der Weltwirtschaft, mit einer möglichen Rückkehr zur Normalität erst im Jahre 2022. Im optimistischeren Fall wird das Gesundheitssystem die Verbreitung des Virus zurückhalten, es werden neue politische Initiativen zur Verbesserung der Wirtschaft entstehen, und das BIP wird sich im vierten Quartal 2020 erholen.

In beiden Szenarien werden jedoch Einbüßen im Aftermarket ersichtlich.

Zum Beispiel im Bereich Wartungsdienste und Verbrauchsmaterialien, wie Öl und Scheibenwischer. Es wird mit einem Rückgang von ca. 5-7% in den USA und 10-20% in Europa gerechnet. 

Für die Unternehmen ist es unvermeidlich hinnehmen zu müssen, dass das Virus unsere Welt für immer verändert hat. In diesem neuen Wirtschaftssystem, werden nur diejenigen, die bereit sind, sich anzupassen, weiterhin wachsen können und eine noch nie erfahrene Gesundheits- und Wirtschaftskrise überstehen.

Lever Touch Lösungen für eine sichere Mobilität

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Lever Touch sucht ständig nach den besten Lösungen, um uns an die COVID-19 anzupassen, und zwar Lösungen, die sowohl für uns, aber vor allem für unseren Kunden, positiv wirksam sein werden.

Unsere Express Repair Centers in Caserta und Barcelona sind mit dem erforderlichen Schutzmaterial ausgestattet worden, um die Rückkehr zur Arbeit aller unserer Techniker zu bewältigen. Alle unsere Mitarbeiter werden besonders strenge Vorschriften einhalten müssen.

Unsere Kunden werden ihre Fahrzeuge repariert und nach den geltenden Vorschriften perfekt gereinigt zurückbekommen. Sie werden ebenfalls eine Bescheinigung erhalten, die bestätigt, dass das Fahrzeug entsprechend desinfiziert wurde.

Wir machen, wie immer, alles was in unseren Händen liegt, um Ihnen, heute mehr denn je, einen einwandfreien Service zu bieten, um eine sichere Mobilität zu garantieren.